Die evangelische Kirche in Dabringhausen

Die Geschichte unserer Kirche begann im 11. Jahrhundert mit einem kleinen steinernen Saalbau.

Verwaltet vom Stift St. Gereon wurde im 12. Jahrhundert an gleicher Stelle ein mittelalterliches Gotteshaus mit Turm errichtet. Davon sind nur noch Reste erhalten, nahezu unversehrt im Eingang das Lamm mit Kreuzesfahne in Form eines Rundmedaillons, einem Hochrelief aus Siebengebirgstrachyt.

Die heutige Kirche wurde im 18. Jahrhundert als spätbarocke Predigtkirche errichtet. Typisch sind der geknickte achteckige Helm des Turmdaches und die als Schwan gestaltete Wetterfahne, ein Symbol des Luthertums.

Die Prinzipalstücke Altar, Kanzel und Orgel symbolisieren in ihrer Anordnung die liturgische Struktur des Gottesdienstes: Altarsakrament, Predigt, Lobgesang.

Im 19. Jahrhundert fügte man der Rokokoanlage des Kanzelaltars den klassizistischen Orgelprospekt hinzu. Die Orgel selbst wurde 1823 vom Orgelbauer Rötzel zu Alpe erbaut.